Geschichte der Musikschule Gloggnitz
Die Gründung der Musikschule erfolgte am 3. Juli 1960 auf Initiative von Frau Prof. Elisabeth Cehak durch die Kommission der Arbeitsgemeinschaft der NÖ. Musikschulen. Rechtlich gehörte die neugegründete Musikschule dem Musikschulverein Neunkirchen als Filiale an. Die Lehrkräfte der ersten Stunde waren die Schulleiterin Frau Prof. Elisabeth Cehak, Frau Prof. Hertha Lechner und Herr Karl Wawrusch. Sie unterrichteten die 35 vorhandenen Schüler in den Fächern Klavier, Violine, Blockflöte, Cello und Akkordeon. 1965 wurde die bisher von Prof. Augustin und Alfreda Gmeiner geführte Privatschule in die Musikschule eingegliedert und das Angebot um die Unterrichtsfächer Gitarre, Zither, Hackbrett und Melodica erweitert. Mit der Einstellung von Kapellmeister August Reschreiter als Lehrer für Holz- und Blechblasinstrumente und Frau Elisabeth Arer für Blockflöte und Gesang konnte ab 1968 der Unterricht für fast alle Musikinstrumente angeboten werden.
Mit Beschluss des Gemeinderates der Stadt Gloggnitz vom 13. Oktober 1976 wurde die Musikschule in das Eigentum und die Verwaltung der Stadtgemeinde Gloggnitz übernommen. Mit dieser Übernahme setzte die Stadtgemeinde auf weite Sicht eine neue Grundlage, welche für die kulturelle Zukunft unserer Stadt und die unserer Kulturvereine von weittragender Bedeutung war und sein wird. Im Zuge der Übernahme legte Frau Prof. Elisabeth Cehak infolge Übertrittes in den Ruhestand die Leitung zurück und Professor August Reschreiter wurde mit den Agenden der Verwaltung und Leitung der nunmehr städtischen Musikschule betraut. Gleichzeitig wurde im Stadtamt in der Geschäftsabteilung III ein Kulturamt eingerichtet, dem die Musikschule verwaltungsmäßig angehört.
Ab September 2001 wurde auch die Musikschule Enzenreith in die Musikschule Gloggnitz übernommen und es bilden seither die Gemeinden Enzenreith, Gloggnitz und Prigglitz die Musikschulvereinigung Gloggnitz.




