Hellmut Santer und Paul Weiland
Dass Superintendent i.R. Mag. Hellmut Santer am Reformationstag zum Predigen im Festgottesdienst auf die Kanzel „seiner“ Gloggnitzer Dreieinigkeitskirche gebeten wurde, hatte einen besonderen Grund. Der Altsuperintendent kann heuer auf 50 Jahre Dienst im Geistlichen Amt der Evangelischen Kirche A.B. zurückblicken. Sein Ordinationsgelübde leistete Santer am 29. Juni 1958, dem Gedenktag der Apostel Petrus und Paulus, in die Hand des damaligen niederösterreichischen Superintendenten Valentin Schmidt. Ort des Geschehens: Die hölzerne Notkirche in Gloggnitz, die zu diesem Anlass mit 220 Besuchern zum Bersten gefüllt war. 20 Jahre lang wirkte der äußerst beliebte Seelsorger in der Pfarrgemeinde, bis er zum Superintendenten der Diözese Niederösterreich gewählt wurde, die er ebenfalls zwei Jahrzehnte leitete. Kurator Ing. Claudius-Viktor Hurth und Pfarrer Mag. Andreas Lisson – beide Jahrgang 1958 – sprachen dem Jubilar unter spontanem Applaus der großen Reformationsfestgemeinde Dank und Segenswünsche aus und schenkten ihm eine Urkunde mit einer Kopie des von ihm seinerzeit selbst angefertigten Eintrages zu seiner Ordination ins Gottesdienst-Abkündigungsbuch. Eine anschließende Agape bot dann allen Mitfeiernden die Möglichkeit der persönlichen Gratulation und des Gesprächs.
Am 11. Oktober bereits wurde Hellmut Santers Jubiläum im Rahmen der Konferenz der niederösterreichischen PfarrerInnen und KuratorInnen in St. Pölten gewürdigt und ihm – ebenfalls unter großem Beifall – von Superintendent Mag. Paul Weiland eine Ehrenurkunde überreicht.
Aber auch der amtierende Superintendent selbst wurde mit Glückwünschen bedacht, jährte sich doch seine Amtszeit heuer zum zehnten Mal. Aus jeder der 26 evangelischen Pfarrgemeinden Niederösterreichs erhielt er als Zeichen des Dankes und der Anerkennung ein für die jeweilige Region oder Stadt charakteristisches Geschenk.
Foto: Superintendent Weiland und Altsuperintendent Santer vor der Evang. Kirche Gloggnitz




