Grundlegendes
Sich immer wieder neue Inhalte für seine Social Media Auftritte zu überlegen, stellt viele Seitenbetreiber:innen immer wieder vor eine Herausforderung. Machen Sie sich da keine Gedanken, denn das betrifft alle– Gemeinden, Vereine, Betriebe (auch uns).
Niemand erwartet von einer Gemeindeseite oder einem KMU hochprofessionelle Inhalte – es hat schon einen Grund, warum (große) Städte und Unternehmen eigene Agenturen für so etwas engagieren bzw. eigene Marketing- und PR-Abteilungen haben – aber auch mit relativ wenig Aufwand kann man ansprechende Inhalte präsentieren, die für die Zielgruppe von Betrieben und Bewohner:innen der Gemeinde relevant sind.
Wichtig ist nur, dass man sich ein paar Gedanken macht, bevor man loslegt.
Welche Inhalte kann ich präsentieren?
Wie oft soll ich posten?
Wie soll das Ganze aussehen?
Welche Inhalte kann ich präsentieren?
Gemeinden
Die Bürger:innen deiner Gemeinde wollen natürlich über relevante Entwicklungen informiert werden.
Veranstaltungsankündigungen: Informationen zu bevorstehenden Gemeinde-Events wie Festen, Märkten, Bürgerversammlungen oder kulturellen Veranstaltungen.
Wichtige Mitteilungen: Aktuelle Informationen zu kommunalen Themen wie Bauprojekten, Verkehrsänderungen, Müllabfuhrterminen oder neuen Gemeindeverordnungen.
Bürgerbeteiligung: Aufrufe zur Teilnahme an Umfragen, Abstimmungen oder öffentlichen Diskussionen, um die Bürger
in Entscheidungsprozesse einzubinden.
Rückblicke auf Events: Fotos, Videos und Berichte von vergangenen Gemeinde-Events oder Projekten, um Erfolge und Engagement zu zeigen.
Bürgerservice-Informationen: Hinweise auf digitale Bürgerservices oder Änderungen in Öffnungszeiten von Verwaltungsstellen, um den Alltag der Bürger:innen zu erleichtern.
Vorstellung von lokalen Betrieben und Vereinen: Förderung der lokalen Wirtschaft und des Vereinslebens, indem Unternehmen und Vereine vorgestellt und unterstützt werden.
Umwelt- und Nachhaltigkeitstipps: Inhalte, die Umweltbewusstsein fördern, wie Tipps zur Mülltrennung, Energieeinsparung oder Informationen zu lokalen Naturschutzprojekten.
Behind-the-Scenes der Gemeinde: Einblicke in die Arbeit der Gemeindeverwaltung oder besondere Projekte, um Transparenz zu schaffen und Vertrauen zu fördern.
Bau- und Infrastrukturprojekte: Updates über Bauprojekte, Straßenarbeiten oder Verbesserungen in der Infrastruktur, die die Bürger:innen betreffen.
Historische oder kulturelle Highlights: Beiträge über die Geschichte der Gemeinde oder kulturelle Besonderheiten, um das lokale Erbe hervorzuheben.
Notfall- und Krisenkommunikation: Schnelle und klare Informationen bei Notfällen, wie Unwettern, Straßensperrungen oder Krisenfällen, um die Bürger:innen sicher und informiert zu halten.
Betriebe
Für Betriebe bieten sich viele Arten von Beiträgen an:
Angebote/Aktionstage
Neue Produkte im Sortiment
Anleitungen – Zeige, wie man ein von dir angebotenes Produkt pflegt oder wie man damit etwas bestimmtes machen kann. Wenn du Dienstleister:in bist zeige, wie man dafür sorgt, dass deine Arbeit deinen Kund:innen möglichst lange Freude bereitet.
Darüber hinaus gibt es aber auch viele weitere Dinge, die man teilen kann. Inhalte müssen nicht immer rein informativen Charakter haben. Es bieten sich auch Beiträge an, die die Menschen emotional an die Gemeinde oder den Betrieb binden und vielleicht auch Bilder aus dem Alltag zeigen. Hier ein paar Beispiele:
Neue Mitarbeiter:innen
Beiträge zu Feiertagen – hierzu zählen auch „Spaßfeiertage“ wie der Tag der Jogginghose (21. Jänner), der Tag des Kaffees (01. Oktober) oder der Tag der Hausmusik (22. November). Es gibt bestimmt einen Spaßfeiertag oder Aktionstag, der zu deiner Gemeinde oder deinem Betrieb passt!
Gewinnspiele
Jubiläen
Schnappschüsse aus dem Alltag in der dem Betrieb
Vereine
Veranstaltungsankündigungen: Informationen zu bevorstehenden Events, Treffen oder Aktivitäten, wie z. B. Turniere, Trainings, Workshops oder Vereinsfeste.
Erfolge und Highlights: Beiträge, die besondere Leistungen oder Erfolge von Vereinsmitgliedern oder dem Verein insgesamt hervorheben, z. B. gewonnene Wettkämpfe, abgeschlossene Projekte oder wichtige Meilensteine.
Mitglieder-Porträts: Vorstellung einzelner Vereinsmitglieder oder Ehrenamtlicher, um die Gemeinschaft zu stärken und die persönliche Seite des Vereins zu zeigen.
Rückblicke auf vergangene Events: Fotos, Videos und Berichte von Veranstaltungen, um den Zusammenhalt und die Aktivitäten des Vereins zu präsentieren.
Aufrufe zur Teilnahme: Einladungen zur Mitgliedschaft, zu freiwilligen Helfern oder zur Teilnahme an Veranstaltungen.
Tipps und Infos: Nützliche Tipps, Ratschläge oder Informationen zu Themen, die für Vereinsmitglieder und die Zielgruppe interessant sind.
Behind-the-Scenes: Einblicke in den Alltag des Vereins oder Vorbereitungen für Events, um die Transparenz zu erhöhen.
Interaktive Inhalte: Umfragen, Quizze oder Abstimmungen, um die Community einzubinden und die Interaktion zu fördern.
Sponsoren und Partner: Vorstellung von Unterstützern, Sponsoren oder Partnern des Vereins, um die Zusammenarbeit zu würdigen.
Motivationszitate und inspirierende Inhalte: Zitate oder Beiträge, die die Mitglieder motivieren und die Vereinsphilosophie unterstreichen.
Wie oft soll ich posten?
Oft passiert es, dass voller Motivation drauf los gepostet wird und plötzlich gehen einem die Ideen aus oder man bekommt negatives Feedback. Solche Momente sind entmutigend. Deswegen: lieber nur ein- oder zweimal die Woche einen Beitrag posten. Damit verhindert man, dass man „ausbrennt“, einem nichts mehr einfällt. Du hast so auch genug Zeit, dir etwas Neues zu überlegen und die User:innen der CITIES-App werden nicht von Beiträgen überflutet.
Wie soll das Ganze aussehen?
Wie bereits in der Einleitung erwähnt, erwartet niemand absolute Professionalität. Dennoch kann man, auch ohne Design- oder Bildbearbeitungskenntnisse ansprechende Posts zaubern.
Hier ein paar Hinweise, wie deine Seite positiv hervorsticht
Poste keine Screenshots/Bildschirmfotos – die Qualität ist meistens nicht sehr gut und Bilder sehen verpixelt aus. Wenn du z.B. einen Text oder ein Dokument posten möchtest, hast du die Möglichkeit eine Word- oder PDF-Datei hochzuladen. Vor allem Bildschirmfotos von Smartphones sind ungeeignet, da bei vielen die Navigations- & Statusleisten mit am Bild sind.
Das richtige Format – Verzichte darauf, Bilder mit Text im Querformat zu posten. Dadurch wird Text besonders schwer leserlich
Abwechslung ist das A & O – niemand möchte immer das Gleiche sehen
Weniger ist mehr – wenn du ein Bild postest, achte darauf, dass nicht zu viel Text am Bild ist. Beschränke dich auf wenig Text, du kannst alles Weitere in den Beitragstext schreiben. Das ist auch besonders wichtig im Hinblick auf die Barrierefreiheit und Lesbarkeit!
Insgesamt gilt jedoch: mache alles so, wie es sich für deine Seite richtig anfühlt. Die oben genannten Hinweise sind lediglich Richtlinien und können immer an die Bedürfnisse deiner Gemeinde/deines Betriebs angepasst werden.