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Zivil- & Katastrophenschutz

Beschreibung

Unter Zivil- und Katastrophenschutz wird die Summe aller Vorkehrungen, Maßnahmen und Aktivitäten zum Schutz der Bevölkerung verstanden. Das niederösterreichische Katastrophenhilfegesetz (NÖ KHG 2016) definiert die Organisation und Gewährleistung einer wirksamen Katatrophenhilfe auf Gemeinde-,Bezirks- und Landeseben und stellt somit die Grundlage für das Sachgebiet "Zivil & Katastrophenschutz" in unserer Gemeinde dar.

Wesentliche Aufgaben der Gemeinde sind hierbei:

  • die Erstellung von Katastrophenschutzplänen inklusive Maßnahmen zur Katastrophenbewältigung

  • Regelmäßige Übungen sowie Aus, Fort und Weiterbildungen

  • die Sicherstellung von Warn- und Alarmdiensten

  • Information und Berichterstattung an die Bevölkerung

Themenbereich Blackout

Das Thema Blackout erfährt derzeit immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Auch Gloggnitz und ihre Bevölkerung kann davon betroffen sein. Die Stadtgemeinde Gloggnitz hat in ihrer Verantwortung das Thema aufgegriffen und an dem Projekt „Gloggnitz wird Blackoutfit“, wird intensiv gearbeitet. Unter Einbindung von Politik, Einsatzorganisationen und der Bevölkerung von Gloggnitz soll dieses Projekt, mit Unterstützung von Experten, umgesetzt werden. Vor allem die Vorbereitung der Bevölkerung, auf ein mögliches Blackoutszendario, spielt für die Krisenbewältigung, eine der wesentlichsten Rollen! Wir planen ein breites Informationsangebot mit regelmäßigen Informationen, Vorträgen mit Experten, Workshops und vieles mehr.

Blackoutschulung - Liftnotbefreiung

Ob Stromausfall, Strommangellage oder gar Blackout. Im Stadtamt der Stadtgemeinde Gloggnitz wird niemand lange im Aufzug festsitzen. Die gesamte Belegschaft wurde von der TÜV AUSTRIA GMBH bestens für eine Notbefreiung im Falle eines Stromausfalles geschult. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer:Innen von Herrn Ing. Manuel Greblic und Herrn Ing. Günter Göttlich den Befähigungsnachweis als Blackout-Beauftragte(r)

Gloggnitz wird Blackoutfit

Die MitarbeiterInnen der Stadtgemeinde Gloggnitz betreiben in den verschiedensten Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildungen für einen möglichen Blackoutfall. Dabei dürfen neben den großen Teilbereichen, wie z.B. Wasserversorgung, Abwasserentsorgung oder die Errichtung des Krisenstabes (Beitrag im Informationsblatt 3/2022) vor allem die kleinen, fast unscheinbaren Teilbereiche, mit deren Details, nicht vernachlässigt werden. Ein Teilbereich betrifft die elektrische Infrastruktur im Gemeindeamt. Gerade elektrische Tore werden bei den Vorbereitungen gerne übersehen. Ohne Stromversorgung ist das Öffnen dieser Tore nur im Notbetrieb möglich. Und genau diese Situation wurde unlängst von den MitarbeiterInnen des Stadtamtes simuliert. Egal ob es sich hierbei um eine Torstörung oder um einen Totalausfall handelt, die Toröffnung mit Hilfe der Notentriegelung muss sitzen.

Blackout Übung

Am 30.11.2023 wurde von Seiten der Bezirkshauptmannschaft Neukirchen, erstmalig, eine Blackout-Übung veranstaltet. Ein Schwerpunkt der Übung war die Aufrechterhaltung der Kommunikation zwischen Behörden, Gemeinden und Einsatzorganisationen, zumal im Blackoutfall die Telekommunikation zeitnah und länger ausfallen wird. Aus diesem Grund wurde neben dem gängigen Behördenfunk, welcher in absehbarer Zeit an seine Grenzen gelangen wird, erfolgreich der Einsatz des Amateurfunknetzes getestet. Die beiden staatlich geprüften Amateurfunker, Ing. Erwin Kobermann und Thomas Hillepold, errichteten am Standort der Stadtgemeinde, mit Ihrem Equipment, eine völlig autarke Amateurfunkstation und konnten damit nicht nur Funksprüche sondern auch Daten und Fotos an die Bezirkshauptmannschaft übermitteln.