Stadtamt

Sparkassenplatz 5

2640 Gloggnitz

Schloss Stuppach

Schloss Stuppach im südlichen Niederösterreich ist weltberühmt. Von hier aus erging der Auftrag an W.A. Mozart das Requiem zu komponieren. Als „Mozarts letztes Schloss“ hat sich der Standort seit 2003 zu einem Geheimtyp für höchsten Musikgenuss in zauberhaftem Ambiente entwickelt. Jedes Monat treten Künstler von internationalem Rang auf und präsentieren musikalische Raritäten vor ausverkauftem Haus. Mehr über die Konzerte können Sie gerne der Homepage www.mozart-schloss.com entnehmen.

Die Geschichte geht weit zurück bis ins Jahr 1130, wo die erste Nennung erfolgte. Es war unter anderem das Stammschloss der Grafen von Wurmbrand-Stuppach. Viele berühmte Gäste hinterliessen Ihre Spuren auf Schloss Stuppach, sei es nun Papst Pius VI oder Kaiser Franz I von Lothringen.  Mehr über die bewegte Geschichte von Schloss Stuppach finden Sie unter www.mozart-schloss.com.

Seit einiger Zeit ist das Schloss im Privatbesitz von Reinhard und Rita Zellinger.

St. Othmar Kapelle

Die dem hl. St. Othmar geweihte Kapelle (Marktkapelle genannt) zählt zu den ältesten Bauwerken des Ortes, die Angabe des vermutlichen Baujahres sind verschieden: 1001, 1101, 1102, jedenfalls auch Zahlen vor dem Erscheinen der Benediktinermönche (1084, 1094).


Die Kapelle, einst Mittelpunkt des kleinen Ortes, der kaum geschützt war, wurde durch Feindeinwirkung und Brand immer wieder stark in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch ist aus dem gotischen Bau des 14. Jhdt. noch der zweijochige Chor und das Kreuzrippengewölbe erhalten. Durch die Entfernung der in jüngerer Zeit angefügten Zubauten zur Vergrößerung des Kirchenschiffes ist auch von außen die Schönheit des Gebäudes mit seinen gotischen Fenstern und den abgetreppten Strebepfeilern erkennbar.

Im linken Gewölberaum ist die Marienkapelle, mit dem keramischen Taufschrein von Prof. Alexander Silveri aus Graz untergebracht, im rechten, die Taufkapelle, mit dem keramischen Taufschrein von Ohnesorg und dem Osterkerzenleuchter von Hagenauer. Die Seitenschiffe haben mit burgenländischen Steinplatten (Loretto) belegte Betonpfeiler und moderne Fenster von Bergkristall und Rosenquarz.
 

In der kleinen Kapelle werden noch heute Gottesdienste gefeiert und Andachten abgehalten.

 

Christkönigskirche

Bereits in der Mitte des vergangen Jahrhunderts berichtet die Pfarrchronik vom Platzmangel in der Schlosskirche (Pfarrkirche). Die Pfarre und die Kirche standen nach Auflassung der Formbacher Benediktiner-Propstei unter dem Patronat des Schlossbesitzers. Dieses Verhältnis und der Platzmangel bewogen bereits Pfarrer Franz Xaver Witkovski (1850-1862) sich mit dem Neubau eines Gotteshauses zu befassen.

1927 wird der Tiroler Architekt Dr. Clemens Holzmeister von Pfarrer Bucher um Entwürfe für eine neue Kirche gebeten.

Am 13.9.1933 erfolgte die Grundsteinweihe mit Kardinal Innitzer.

1938 - 1945 muss der Kirchenbau eingestellt werden.

1942 - 1948: Die Sonntagsgottesdienste werden in der halbfertigen Christkönigskirche gefeiert.

1956: Prof. Holzmeister legt neue Vorentwürfe für den Umbau der Christkönigskirche vor. (Abbruch des Kolumbariums).

1.4.1962: Weihe der Neuen Kirche durch Erzbischof Dr. Jachym.

So geht die sehr lange Baugeschichte der Kardinal Piffl-Gedächtniskirche – jetzt Christkönigskirche – zu Ende. Im Sinne des Erbauers Prof. Clemens Holzmeister steht sie auf der Anhöhe, aber dennoch mitten in der Stadt weit die Tore öffnend, hin zu Christus, dem König, der weit die Arme öffnet, um uns aufzunehmen.

 Der 29 m hohe massige Torturm weist ein Mosaik mit einem wachehaltenden Engel auf, darüber ist ein großes Rundfenster mit wuchtigem Maßwerk, dem Zeichen der Krone. Das Maßwerk daneben soll auf die Ausstrahlung des Königtums Christi in alle Welt hinweisen. Im Turm untergebracht, ist eine, von Giselbert Hoke wohl eigenwillig gestaltete Kapelle, für die Meditation des Erlösungsgeheimnisses bestimmt und der Chorraum mit der von Prof. Mertens geschaffenen Orgel. Das Mittelschiff ist hell, das Mosaik im Altarraum (R.K. Fischer) zeigt sitzend Christus den König, umgeben von Symbolen der vier Evangelisten. Die Decke besteht aus nach vorne ziehenden kleinen Tonnengewölben. Die zum Altar schreitenden Engel sind auf Pappelholztafeln gemalt. Auf einem Podium aus alpengrünem Marmor steht der weiße Opfertisch (aus griechischem Marmor).

Im linken Gewölberaum ist die Marienkapelle, mit dem keramischen Taufschrein von Prof. Alexander Silveri aus Graz untergebracht, im rechten, die Taufkapelle, mit dem keramischen Taufschrein von Ohnesorg und dem Osterkerzenleuchter von Hagenauer. Die Seitenschiffe haben mit burgenländischen Steinplatten (Loretto) belegte Betonpfeiler und moderne Fenster von Bergkristall und Rosenquarz.

Weitere Informationen von der Pfarre Gloggnitz

Filialkirche Stuppach

Im Schloss Stuppach befand sich eine Kapelle, die beim Brand des Schlosses in der Nachkriegszeit, wie dieses selbst, schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Als Neubau entstand 1959-1961 nach den Plänen des Architekten Dipl. Ing. Josef Wöhnhart aus Wien auf einer Erhebung über dem zerstörten Renaissancegebäude die Filialkirche St. Florian.

Die Glasfenster stammen von K. Steiner. Bemerkenswert ist das alte Barockkreuz über dem Altar. Eingemauert hinter dem Altar ist eine Kupferkapsel mit einer Urkunde. Die Decke besteht aus nach vorne ziehenden kleinen Tonnengewölben. Die zum Altar schreitenden Engel sind auf Pappelholztafeln gemalt. Auf einem Podium aus alpengrünem Marmor steht der weiße Opfertisch (aus griechischem Marmor).

Kapelle Maria Taferl am Eichberg

Nach einer unbestätigten Überlieferung soll schon im 16. Jhdt. auf dem Gotschakogel eine Kapelle errichtet worden sein.

Eine Legende berichtet von einem Schäfer, der ein Bild der schmerzhaften Muttergottes gefunden hatte und dieses an einem Baum, dort wo später die Kapelle errichtet wurde, befestigte. Man brachte das Bild dann ins Tal, jedoch dreimal wurde das Bild wieder auf dem Gotschakogel gefunden, bis der Entschluss reifte, dort eine Kapelle zu bauen.

Die Einweihung der gemauerten, kleinen Kapelle erfolgte 1857 durch Dechant Franz Hofbauer. Der große Anbau – eine Holzkonstruktion – wurde durch Johann und Josef Wappel, Ing. Wegerer und Anton Scheikel 1878 fertiggestellt.

Entlang des steilen Weges zur Kapelle wurde auch ein Kreuzweg errichtet.

Denkmäler und Gedenksteine

Den barocken Johannes Nepomuk-Bildstock auf dem Johannesfelsen, unterhalb des Schlosses, hat Propst Franz Langpartner bei der Barockisierung des Klosters errichten lassen. Der Bildstock, der schon arg beschädigt war, wurde 1976 restauriert, die künstlerischen Arbeiten führte der Bildhauer Kessler durch.

 Das Kriegerdenkmal an der Nordwand der St. Othmarskapelle, errichtet 1928, hat der Bildhauer Richard Ruepp aus dem Pustertal aus einem Kalkmonolithen von St. Margarethen (Burgenland) nach dem Entwurf des heimischen, zuletzt in Perchtoldsdorf lebenden Architekten Baurat Dr. Julius Bergmann angefertigt

Das Theodor-Maria-Vogel-Denkmal wurde 1962 in einer Grünanlage neben der Einbindung der Reichenauer Straße von der Sängerschaft des Schwarzatales zu Ehren des 1. Obmannes und Mundartdichters aufgestellt, aber 1976 vor die evangelische Dreieinigkeitskirche in die Hoffeldstraße verlagert. Die Bronzebüste stammt von dem bekannten Markenstecher Prof. Georg Wimmer aus Haßbach.

Renner-Gedenkstein - anläßlich des 100. Geburtstages Dr. Karl Renners wurde auf dem alten Hauptplatz, der in Dr. Karl Renner Platz umbenannt wurde, ein zur Würdigung der Verdienste um unser Vaterland und zum getreuen Gedenken an den Bürger und Ehrenbürger der Stadt am 14. Dezember 1970 ein geschliffener Granitblock gesetzt.


Ghega-Gedenkstein - Er wurde 1954 anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Semmeringbahn von der Stadtgemeinde Gloggnitz in einer eigens hiezu geschaffenen Grünanlage auf der Zeile errichtet.